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Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer von Hänigsen-sagt-NEIN,

es gibt mittlerweile einen breiten Widerstand gegen die von K+S geplante Kalihaldenabdeckung in Wathlingen. Ein Vorhaben, das keine Rücksicht auf die Menschen, die hier leben und ihre Umwelt nimmt. Von der Vielzahl der Einwendungen im Planfeststellungsverfahren und den vielen Teilnehmern bei Demonstrationen sind wir selbst überrascht - das haben wir so nicht erwartet.
Dieser Protest braucht ein Symbol – und das bekommt er jetzt auch.
Ein Kreuz – grau und rot. Das Kreuz macht deutlich, dass sich die Menschen in Nienhagen, Wathlingen, Hänigsen, Dachtmissen und Sorgensen gegen die geplante Haldenabdeckung, die Schädigung ihrer Umwelt und den massiven Lkw Transportverkehr stellen.

Das graue Brett symbolisiert die umweltschädliche Salzhalde, die unbedingt beseitigt werden muss. Das rote Brett symbolisiert das Durchkreuzen der Pläne von K+S, auf eine marode Salzhalde Millionen Tonnen erheblich belasteter Abfälle zu packen.

Es wäre toll, wenn solche Protestkreuze auch in Ihren Ortschaften an den Zäunen der an der Hauptstraße gelegenen Grundstücke (natürlich gern auch an anderen) platziert werden könnten. Für die Umsetzung sind wir auf Eure Hilfe angewiesen.

Die BI Wathlingen würden die Kreuze gegen eine individuelle Spende liefern. Solltet ihr diese Protestkreuze selber bauen wollen, würde die BI Wathlingen die Schablone zur Beschriftung leihweise zur Verfügung stellen.

Die Farben (Consulan) sind grau 202 und rot 211. Die Größe der Bretter: 130 cm lang und 10 cm breit. Die Breite sollte 10 cm wegen der Schriftgröße nicht unterschreiten.
Der Schriftzug „Natur statt Deponie“ ergibt sich aus der Lage des Halde neben dem durch die Abdeckung gefährdeten FFH- und Naturschutzgebiet Brand und der Möglichkeit, das Gelände nach einer Beseitigung der Halde renaturieren zu können.
Wir halten die dauernde Präsenz des Protestes über die Gemeindegrenzen hinweg für ganz wichtig!

 

 

 

 


 

 

 

 

Infostand in Hänigsen vom 10.02

Am Samstag, den 10. Februar 2018, hatte das Aktionsbündnis Hänigsen – sagt – NEIN einen Informationsstand in Hänigsen organisiert. Vor dem EDEKA Markt ERSU in Hänigsen sammelte das Bündnis Unterschriften gegen die geplante Verkehrsführung im Zuge der Haldenabdeckung Wathlingen. Für Informationen über die Haldenabdeckung waren Wolfgang Tannenberg von der BI Umwelt Uetze und Joachim Bartsch von der BI Wathlingen anwesend. Sie konnten mit viel Fachwissen die Fragen der interessierten Einwohner beantworten. Das Aktionsbündnis wurde vertreten von Franziska Greite-Schillert, Susan Feher, Ruth Andresen und Michael Miethe. Das Bündnis hatte zudem eine Unterschriftenliste ausgelegt auf denen die Einwohnerinnen und Einwohner ihren Protest zum Ausdruck bringen konnten.
Am Stand des Bündnisses konnte man sich ausführlich informieren und Autoaufkleber erhalten.
Weiter konnte das Bündnis auch die örtliche Politik begrüßen. Von der CDU Uetze besuchte der Vorsitzende Dirk Rentz den Stand. Er stand zudem zu Fragen zum CDU Verkehrskonzept Rede und Antwort. Von der SPD war die Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch vor Ort, auch sie beantwortete fleißig die Fragen der Anwohner. Beide Vertreter aus der Politik betonten das K+S die Verkehrsführung überdenken sollte auch wenn das Verkehrskonzept von K+S rechtlich in Ordnung sei.  Das Aktionsbündnis betonten auch nochmals, dass es nicht nur darum geht aus Hänigsen den Verkehr rauszuhalten, sondern das Projekt der Haldenabdeckung generell zu überdenken und zu verhindern. Auch dürfte, sollte Hänigsen es schaffen die Verkehrsführung zu verhindern, keine weiteren Ortschaften belastet werden. „Es darf nicht sein, dass Hänigsen dann Ruhe hat, aber dafür der Verkehr durch Nienhagen oder Wathlingen komplett geführt wird. 
Das Bündnis reagierte auch positiv auf die Bürgermeisterunde und deren Meinung.  Zum Mittwoch, den 14. Februar 2018, ruft das Bündnis zu 18:00 Uhr zur Demonstration vor der Ortsratssitzung in Hänigsen auf. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger Hänigsen um an der Demo teilzunehmen. Die Sitzung beginnt um 18:30 Uhr in der Aula der Grundschule Hänigsen. Das Bündnis möchte hier den örtlichen Ortsratsmitgliedern ihre Meinung demonstrieren. Selbstverständlich sind auch Einwohner der umliegenden Dörfer eingeladen sich der Demo anzuschließen.
Am 15. Februar wird das Bündnis zudem in Uetze vor dem Schulzentrum demonstrieren. Dort tagt um 18:00 Uhr der Ausschuss Verkehr, Umwelt und Planung. Unter dem Tagesordnungspunkt 5.1. wird dort über das Planfeststellungsverfahren beraten. In der Einwohnerfragestunde kann jeder Einwohner den Ausschussmitgliedern Fragen stellen. Hierzu trifft sich das Bündnis gegen 17:30 Uhr.


Demo am Montag 05.02.18

Am Montag den 05.02.2018 fanden sich gut 150 Demonstranten, darunter gut 30 aus Hänigsen in Wathlingen vor dem 4 G Haus um gegen die Verkehrsführung und die Haldenabdeckung zu demonstrieren. Im Anschluss fand dann die Sitzung des Wathlinger Bauausschusses statt. Dort stellte der Wathlinger Bürgermeister Herr Harms das Projekt vor und teilte auch mit das bis zur abschließenden Klärung ob die Halde im Wasser steht oder nicht, die Gemeinde Wathlingen keine Grundstücke an K+S verkaufen werde. Auch stellte er eine alternative Route vor. Teilweise wurde die Einwohnerfragestunde recht hitzig geführt, da es wohl auch einige persönliche Differenzen zwischen einzelnen BI Mitgliedern und dem Bürgermeister gibt. Wir als Aktionsbündnis bedanken uns bei allen Hänigsern die vor Ort waren und freuen uns auf eine hohe Beteiligung an der Demo vor der Ortsratsitzung in Hänigsen am 14.02.2018.


Freibad Hänigsen ruft zur Unterstützung auf

Genossenschafts-Vorstand plädiert für alternative Planung im K+S Projekt zur Abdeckung der Wathlinger Salzhalde!
Massive Beeinträchtigungen für die Badbesucher befürchtet

Der Vorstand fordert dringend den bisherigen Projektansatz aufzugeben und den bereits vorliegenden Vorschlag der alternativen Verkehrsführung über den Röhndamm zu verfolgen und zu realisieren.

Um seiner Forderung zum Erfolg zu verhelfen, bittet der Vorstand der Freibad Hänigsen eG alle Mitglieder um aktive Unterstützung. Er ruft die Genossen auf Stellung zu beziehen. Welche Möglichkeiten es dazu gibt erfährt man u. a. auf www.hänigsen-sagt-nein.de. Und einen Termin sollten die Genossen, Förderer und Freunde des Bades unbedingt wahrnehmen: Am 14. Februar findet in der Hänigser Grundschule die nächste Ortsratssitzung statt bei der die Verkehrsführung auf der Tagesordnung steht.

Mehr über die Hintergründe der Vorstandsentscheidung unter www.dasfreibad.de


Erklärung der BI Wathlingen


Montag, 05.02.2018, um 18.00 Uhr, Demonstration der Bürgerinitiative

vor dem 4 G-Park in Wathlingen, Kantallee


Liebes Mitglied der Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen,

 

laut der Celleschen Zeitung vom 03.02.2018 sieht der Wathlinger Bürgermeister Harms die Abdeckung der Kalirückstandshalde, die er den Bürgern lange als „Begrünung“ verkaufen wollte, nun überaus kritisch. Er fordert plötzlich gründliche Untersuchungen bezüglich der Haldeneinsenkung und der Versalzung des Grundwassers. Solange das ungeklärt ist, will er die Gemeindegrundstücke an der Halde K+S nicht verkaufen. 

 

Diesen angeblichen Sinneswandel nehmen wir ihm nicht ab!

 

Herr Harms tut gerade nichts anderes, als unter dem massiven öffentlichen Druck das zu wiederholen, was die Bürgerinitiative schon lange sagt.

Ohne unseren Antrag auf Zugang zu Informationen u.a. zum Salzeintrag der Halde in das Grundwasser in Wathlingen und zu Versackungen in Sehnde beim Landesbergamt würden wichtige Gutachten nicht vorliegen und diese Fragen gar nicht diskutiert.

Wir sind überzeugt davon, dass ohne unsere intensiven und hartnäckigen Recherchen bezüglich der Gemeindegrundstücke deren Existenz den Bürgern gar nicht bekannt wäre.

    

Die Öffentlichkeit sollte sich nicht täuschen lassen.

 

Nachdem der Bürgermeister sich über ein Jahr lang so gut wie gar nicht zu dem Thema geäußert und Schreiben der Bürgerinitiative unbeantwortet gelassen hat, versucht er jetzt, sich als „Macher“ darzustellen.

Uns erinnert das alles sehr an den Ablauf im Vorfeld der Flutung des Bergwerkes. Ende 2006 hat die Samtgemeinde Wathlingen gegen die Genehmigung der Flutung geklagt. Laut Cellescher Zeitung vom 24.05.2005 (also mehr als ein Jahr vorher) lagen die entscheidenden Verträge für die Zuleitung des Wassers von der Fuhse zum Schacht über Gemeindegrundstücke aber schon „unterschriftsreif in seiner (Harms) Schublade“. Nach Beendigung des Klageverfahrens durch die Samtgemeinde sind die Gemeindegrundstücke dann - ohne großes Aufsehen - zur Verfügung gestellt worden.

 

Der Haken an der aktuellen angeblichen Wandlung des Bürgermeisters ist aus Sicht der BI, dass er vage bleibt. Er schließt einen Verkauf der Grundstücke bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens aus.

Dabei spricht er nur von Verkauf, nicht aber von Tausch o.ä. – Grundstücke kann man jedoch auf unterschiedliche Weise veräußern.

Was heißt „bis zum Abschluss des Verfahrens“ konkret? Bis zum Ende des Planfeststellungsverfahrens oder eines Klageverfahrens? Gilt das nur für ein Klageverfahren der Gemeinde oder auch für ein Klageverfahren der Bürgerinitiative oder eines Naturschutzverbandes?

    

Darüber hinaus fällt auf, dass er nicht sagt, sich gegen eine mögliche Enteignung der Grundstücke wehren zu wollen. Genau diese Möglichkeit hat die Gemeinde als Eigentümer aber immer! Da es sich bei der Abdeckung nur um ein privatwirtschaftliches Vorhaben von K+S handelt, hätte die Gemeinde auch sehr gute Erfolgsaussichten! - Egal, wie eine Klage im Planfeststellungsverfahren ausgeht.

 

Herzlicher Gruß

 

Holger Müller

 

 

 

 


Aktionsbündnis nahm an Demonstration in Wathlingen teil

Am Montag, den 29. Januar 2018, nahm das Aktionsbündnis Hänigsen-sagt-NEIN an der, von der BI Wathlingen organisierten Demonstration vor dem 4 Generationen Haus in Wathlingen teil  Gut 30 Einwohner aus Hänigsen fanden sich unter den ca. 150 Demonstranten wieder.  Diese hatten, ihre am Wochenende gefertigten Protestschilder mitgebracht und hielten diese in die Luft. Als Gast war außerdem die BI Umwelt Uetze anwesend, welche ihre Argumente vorbrachte.  

Während es der BI Wathlingen, verständlicherweise, um die Haldenabdeckung in Wathlingen geht, ist das Anliegen der Hänigser Einwohner in erster Linie die geplante Verkehrsführung. „Mit ca. 200 – 300 LKW pro Tag auf ca. 20 -25 Jahren verteilt, ist die Sicherheit der Anwohner gefährdet. Die geplante Verkehrsführung betrifft hauptsächlich den Steindamm und die Wathlinger Straße. Diese Straße ist Schulweg und Einkaufsweg für viele Einwohner. Auch müssen die Besucher des Freibades diesen überqueren“, so die anwesenden Sprecher Susan Feher und Michael Miethe.

  
Auch die BI Umwelt Uetze sieht die Verhinderung der Haldenabdeckung vorrangig an. „Keine Abdeckung, kein Verkehr“, so die BI Uetze. Stattdessen soll K+S die Halde wieder unter Tage bringen.  Das Aktionsbündnis möchte sich auch bei Wolfgang Tannenberg von der BI Umwelt Uetze herzlich bedanken. Er steht dem Bündnis mit seinem Rat und seiner Hilfe jederzeit zur Verfügung.    

Einig waren sich alle anwesenden Hänigser darin, dass sie bei den anstehenden Sitzungen in Hänigsen und Uetze Stärke demonstrieren wollen.    
Interessierte Einwohner können sich auf Homepage des Aktionsbündnisses: www.hänigsen-sagt-nein.de über weitere Aktionen informieren.


Online Petion gestartet!

Wir benötigen 18.000 Unterschriften. Bitte teilt dies auch auf Eurem Profil.: https://www.openpetition.de/…/stoppt-die-geplante-haldenabd…

!!!  Planfeststellungsverfahren eingeleitet  !!!

Die Firma K+S Baustoffrecycling GmbH hat beantragt die Halde "Niedersachsen" in Wathlingen abzudecken.

Vom 16.01 bis 15.02.2018 liegt der Antrag bei den Gemeinden Uetze, Flotwedel und Wathlingen öffentlich aus.

 

Weiterhin können die Unterlagen auch auf der Internetseite des LBEG eingesehen werden.

Die vollständigen Antragsunterlagen werden dort zum Download bereitgestellt.

Externer Link zum LBEG: : www.lbeg.niedersachsen.de/bergbau/genehmigungsverfahren/aktuelle_planfeststellungsverfahren/planfeststellungsverfahren-fuer-die-abdeckung-der-halde-niedersachsen-in-wathlingen-landkreis-celle-eingeleitet-160338.html